Schwerpunkte

Autonome Schwerpunkte unserer Arbeit:

1. Das Schulprogramm: Übereinkünfte treffen und einhalten …

Das Schulprogramm baut darauf, dass alles, was pädagogisch sinnvoll und machbar ist, (z.B. Stundentausch, Umstellungen einzelner Schulstunden, Aufhebung der

Klassenzuweisung durch andere Gruppierungsformen, …) im Alltag unseres Schullebens möglich sein muss. Bürokratie darf Pädagogik nicht behindern!

Auf dieser Grundlage geht es um die Einhaltung getroffener Übereinkünfte und Vereinbarungen von Schülern wie Lehrern. Ein vielfältiges schulisches Angebot soll

Erfolgsfelder und Erfolgserlebnisse ermöglichen; besonderes Augenmerk gilt folgenden Schwerpunkten:

  • Lernen lernen“ und selbstständiges Arbeiten als fachübergreifende Prinzipien;
  • neben Fördermaßnahmen ein Angebot in „Interessens- u. Begabungsförderung;
  • Schüler erfahren: nichts geschieht von selber, jede Leistung ist Ergebnis von Anstrengung!

2. Schulkultur: IBF, Projektorientierung, Kulturpausen …

Wir legen Wert auf Schulkultur. In der Art und Weise, wie gemeinsam Aufgaben bewältigt und Ziele erreicht werden, werden die Schüler in ihren

Interessen und Begabungen gefördert: Entfaltungsspielräume schaffen, Verpflichtungen aufbauen, Handlungen setzen und Ereignisse anzetteln; Kultur schaffen und
präsentieren; Selbermachen und Eigeninitiative fördern, Identifikationsmöglichkeiten finden: Es geht um uns. Um unser Wachsen. Es geht um Bildung.

  • Interessens- und Begabungsförderung“ (= IBF) ist als fach-, klassen- und schulstufenübergreifender Gegenstand für alle Schüler verpflichtend.
  • Projektorientierung geht von Interessen der Schüler aus und verlangt die Präsentation der geleisteten Arbeit.
  • Kulturpausen“ dienen der Präsentation von Schülerleistungen und geben letztlich auch eine Rückmeldung darüber, wie unser Schulprogramm im konkreten
    Schulleben umgesetzt wird.

3. Fördern und fordern: Angebot von Wahlpflichtgegenständen …

Das Angebot von Wahlpflichtgegenständen findet seine Begründung in der Orientierung an den Interessen der Schüler und führt in den Realien zu einer
„Teilung“ des Unterrichts in

a) Grundkurse (für alle Schüler verpflichtend) und

b) Vertiefungskurse (als so genannte „Wahlpflichtgegenstände“ vom Schüler zu wählen).

Interessensorientierung ist uns wichtig, denn

  • mit der Möglichkeit, selber wählen zu können, steigt die Motivation der Schüler.
  • die Vertiefungsstoffe in den Wahlpflichtgegenständen zielen auf unsere Schwerpunkte „Projektorientierung“ und „selbstständiges Erarbeiten“.
  • in der Präsentation der Arbeitsergebnisse verändert sich die Leistungsbeurteilung in Richtung einer Selbstbeurteilung, die nicht alle Schüler über einen Kamm
    schert, sondern jeden Einzelnen fordert und damit in seiner Entwicklung fördert.

Verringerte Quantität muss nicht auf Kosten der Qualität gehen: Weniger lernen kann auch ein Mehr an Wissen und Können mit sich bringen.

4. Ein neues Profil: Neue Fächer – neue Schwerpunkte …

Unser Profil unterscheidet uns von anderen Schulen, weil es lokale Bedürfnisse betont.

  • Uns sind möglichst vielfältige Gruppierungsformen der Schüler ein Anliegen. Teamteaching in D, E und M ermöglicht eine intensivere Betreuung der Schüler.
  • „Soziales Lernen“ erleichtert den Übertritt von der Volksschule; der Klassenvorstand wird zum ersten Ansprechpartner der Kinder bei Problemen, damit die
    Schüler persönliche und schulische Situationen besser bewältigen. Dies scheint uns eine Voraussetzung, um Interessen auszuprägen und Begabungen zu fördern.
  • Die flexiblen Gruppierungsformen in „Sprache und Sprechen“ und „Kreatives Gestalten“ orientieren sich am Schüler und helfen,
    entsprechende Begabungen zu fördern.
  • Kein Schüler soll ohne Abschluss eines erste Hilfe – Kurses seine Hauptschulzeit beenden.

5. Schwerpunkt Pädagogik für Lehrer: Schulentwicklung und Qualitätssicherung …

Der „Schwerpunkt Pädagogik“ bedeutet eine permanente schulinterne Fortbildung aller an der Schule tätigen Lehrer.

Einen für die Schüler „freien“ Mittwochnachmittag nutzen die Lehrern etwa alle drei Wochen für teilnehmerorientierte schulinterne Fortbildung.
Dieser „pädagogische Nachmittag“ ist für uns ein wichtiges Instrument der Schulentwicklung und Qualitätssicherung.

Das Schuljahr schließt mit einem zweitägigen Beisammensein des Lehrerkollegiums außerhalb der Schule. Jahrweise wechselnd wird eine
Bildungsfahrt (Beziehungsklärung, Entlastungsfunktion) oder eine pädagogische Klausur (Schulentwicklung, Qualitätssicherung) veranstaltet, wobei in einer
Art „pädagogischen Gewissenserforschung“ das abgelaufene Jahr mit all seinen Schwierigkeiten aufgearbeitet wird, um für das kommende Schuljahr Konsequenzen
zu ziehen und notwendige „Weichenstellungen“ vorzunehmen.